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Open Directory Project - das größte Webverzeichnis

Die Gründer des Projektes standen den gleichen Problemen gegenüber wie wir: die bestehenden Verzeichnisse waren nicht genug mit neuen Seiten bestückt, viele alte Links waren tot und gekauften Positionierungen von Unternehmen mit finanzieller Stärke verfälschten die Ergebnisse für den Suchenden. Also entschloss man sich ein eigenes Verzeichnis aufzubauen, welches besser sein sollte. Im Jahr 1998 begann die Geschichte der Unternehmung, die heute auf dmoz.org erreichbar ist. Mehrmals wurde der Besitzer gewechselt, doch die Unternehmenspoltik blieb immer die selbe. Es ist nicht möglich sich einen Eintrag zu kaufen und so oben in die Ergebnisliste zu kommen. Freiwillige Redakteure sorgen dafür, dass tote Links schnell gefunden und entfernt werden und immer genügend neue Seiten aufgenommen werden, um möglichst vielzählige Möglichkeiten zu liefern. Die Unternehmung nimmt ihr Motto: "Humans do it better" sehr ernst (dt: Menschen machen es besser)

Größter Pluspunkt der Unternehmung, die auch für den Untergang einiger Konkurrenten sorgte, ist der Open-Content. Das heißt, dass alle im Webverzeichnis existierenden Texte, Bilder und Tonstücke kostenlos genutzt und verbreitet werden dürfen. In Zeiten von komplizierten Rechtsbestimmungen ist dies ein klarer Vorteil für alle Nutzer. Sogar der Mogul der Suchmaschinen Google nutzt diesen Service. Die beschreibenden Texte des Verzeichnisses werden entweder auf der Ergebnisseite angezeigt oder als Seitenausschnitt benutzt. Das Open Directory Project setzt auch auf die Mithilfe seiner Nutzer. In einem Formular sammeln sie neue Vorschläge, die sie später in das Verzeichnis aufnehmen. Außerdem haben die Besucher der Seite die Möglichkeit einen möglichen Missbrauch oder den Verfall eines Eintrages zu melden. Sollten die Besucher nicht selbst die toten Links finden kann dies immer noch der Webcrawler der Seite tun. Er versucht alle aufgelisteten Links zu besuchen und meldet seine gefundenen Fehler. Im Oktober 2010 meldete die Unternehmung 4,7 Millionen funktionierende Einträge in mehr als 12 Sprachen.